Leonhart-Fuchs-Grund- und Mittelschule Wemding

 

Geschenke mit Herz

Die alljährliche Spendenaktion der Hilfsorganisation Humedica konnte sich auch dieses

Jahr wieder auf die tatkräftige Unterstützung von Seiten der Leonhart-Fuchs-Grund- und Mittelschule verlassen. Viele Kinder und ihre Eltern sowie Klassengemeinschaften beteiligten sich gerne und mit Feuereifer daran, Kleidung, Hygiene- und Schulartikel, Süßigkeiten und Spielzeug zu sammeln und zu verpacken. Herr Zech, der die Spendenaktion seit Jahren vor Ort organisiert, erklärte den Schülern und Schülerinnen, dass es vor allem in Osteuropa, aber auch in Bayern hilfsbedürftige und arme Kinder gibt, die sich nun auf eine Weihnachtsüberraschung freuen dürfen. Herr Dr. Nagl betonte, dass die Sammelaktion aus Gründen der Solidarität mit bedürftigen Menschen jedes Jahr gerne und voll Freude an der Schule durchgeführt wird. So konnte Herr Zech diesmal am 19. November  annähernd 100 liebevoll und hübsch verpackte Schuhkartons in Empfang nehmen und auf die Reise schicken. 

                                                                                                        

Wemdinger Schüler am Weihnachtsmarkt vertreten

Die 8. Klassen der Leonhart-Fuchs-Mittelschule Wemding beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder am Wemdinger Weihnachtsmarkt. Seit Wochen beschäftigten sich die Schüler in den Fächern Wirtschaft, Technik, Soziales und Kunst mit diesem Projekt. Im Unterricht wurde eifrig gebastelt, gesägt, ausgeschnitten, gemalt, eingekocht und gebacken, um eine große Auswahl an Produkten anbieten zu können. Auch haben viele Eltern wieder mitgeholfen, um unser Projekt tatkräftig zu unterstützen. Der Gewinn der diesjährigen Weihnachtsaktion kommt wie jedes Jahr einem sozialen Zweck zugute. Besuchen Sie unseren Stand und unterstützen Sie durch Ihren Kauf unser Projekt. Die Schüler freuen sich, wenn Sie Ihr Engagement honorieren.

 

Hinweise:

Spieleabend des Kreisjugendrings

Am Freitag, 23.11.2018, von 18:00 – 22:00 Uhr  veranstaltet der Kreisjugendring Donau-Ries einen Spieleabend an unserer Schule. Die Schülerfirma bietet dazu Pizza und Getränke an.

 

1. Allgemeine Elternsprechtag

Wie bereits im Elternbrief vom 12.11.2018 mitgeteilt, findet am Montag, 26.11.2018 der allgemeine Elternsprechtag statt. Die Sprechzeiten wurden von den  Klassenleitern bereits an die Eltern weitergegeben.

Die Schülerfirma bietet am Elternsprechabend Kaffee und Kuchen an.

Außerdem werden am Abend noch Adventskalender des Lionsclubs zum Peis von 5,00 Euro verkauft. Der Erlös kommt unserer Schule zugute. Es wäre schön, wenn sie diese Aktion unterstützen würden.

 

Informationsveranstaltung „Medien in der Schule“

Ebenfalls möchten wir auf die Infoveranstaltung „Medien in der Familie, Schwerpunkt Handy und Smartphone“ für die Eltern von 6 – bis 10-Jährigen hinweisen, die am Dienstag, 04. Dezember 2018 von 19:30 – 21:00 Uhr in der Aula im 1. Stock der Leonhart-Fuchs-Grund- und Mittelschule stattfindet.  Die Einladungen sind bereits an die Eltern unserer Schüler ausgegeben worden. Herzlich eingeladen sind auch interessierte Eltern, deren Kinder nicht unsere Schule besuchen.

Leonhart-Fuchs-Mittelschule Wemding

 

Unterwegs in Sachen „Erneuerbare Energieträger“

Bei frostigen Temperaturen machten sich am Montag, 19. März 2018, die beiden zehnten Klassen der Leonhart-Fuchs Mittelschule Wemding auf den Weg, um die Windkraftanlage in Wittesheim und die Biogasanlage in Alerheim zu erkunden. Schnell wurde klar, dass es weniger um die Technik als vielmehr um die Bedeutung alternativer Energieversorgung ging.

Das im Jahre 2002 errichtete Windrad erzeugt bei einem Rotordurchmesser von 70 Metern bei einer Windgeschwindigkeit ab 45 km/h 1800 kWh. Somit wird eine durchschnittliche Jahresleistung von 2 Millionen kWh erreicht, wodurch 1000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Von größerer Bedeutung als diese technischen Zahlen ist aber der Effekt: Es werden dadurch nämlich 2600 Tonnen Kohlendioxid, 7 Tonnen Stickoxide und 2 Tonnen Kohlenmonoxid oder eben 7,5 Kilogramm radioaktiver Müll eingespart.

Die Biogasanlage in Alerheim erzeugt in vier Gasmotoren jährlich 9 Millionen kWh bei einer maximalen Leistung von 4000 kWh. Für den Betrieb sind Mais und Getreide von 200 Hektar Ackerfläche sowie Mist und Gülle notwendig. Die ebenfalls gewonnene Wärmeenergie wird in einer Klärschlamm-Trocknungsanlage genutzt, so dass dieser einer energetischen Verwertung zugeführt werden kann.

Beide Energiebetriebe müssen im Einklang mit der Bevölkerung funktionieren. Damit ist im Falle des Windrads eine Lärmbelästigung, bei der Biogasanlage eine mögliche Geruchsbelästigung gemeint. Sorge bereitet beiden Betreibern die Zukunft. In wenigen Jahren wird die laut EEG vereinbarte Stromvergütung auslaufen und eine kostendeckende Fortführung der Betriebe ist dann fraglich.

Als Fazit lässt sich festhalten: Sicher ist, dass die Stromgewinnung langfristig nicht auf der Kohleverbrennung (Erhöhung des Treibhauseffekts) und schon gar nicht bei der Kernspaltung (atomarer Müll) liegen kann. Möglicherweise liegt die Lösung in einer intelligenten Stromeinspeisung und –speicherung, wozu sowohl gewerbliche Stromerzeuger als auch Privatpersonen mit z. B. einer PV-Anlage beteiligt sein müssen. Dazu bedarf es politischer Maßnahmen ebenso wie einer größeren Akzeptanz der alternativen Energieerzeugung in der Bevölkerung.

 

„Frühling ist die Musik der Natur“

Frühjahrskonzert der Leonhart-Fuchs-Schule

 

Nein, diesmal war es kein Weihnachtskonzert, zu dem sich eine überaus große Anzahl, an die 700 kleiner und großer Gäste in der Wemdinger Stadthalle eingefunden hatte.

Dem winterlichen Wetter zum Trotz wurde in Wemding vielmehr das hoffentlich baldi-ge Nahen des Frühlings begrüßt. Die Leonhart-Fuchs-Schule hatte am vergangenen Donnerstag zu einem Frühlingskonzert eingeladen. Zu heiteren und  frühlingshaft leicht anmutenden  Musikstücken gesellten sich Tanzdarbietungen, Gedichte und rockige Arrangements.

Nachdem die Kinder der beiden zweiten Klassen die Gäste Herzlich willkommen geheißen hatten, ergriff Rektor Dr. Erwin Nagl das Wort. Mit Assoziationen zum Frühling stimmte er auf das Motto des Konzerts „Frühling ist die Musik der Natur“ ein.

Er konnte neben vielen Eltern und Schülern/innen  auch einige Ehrengäste will-kommen heißen, allen voran Bürgermeister Dr. Martin Drexler, einige Stadträte und den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule Theo Knoll sowie den Vertreter der Raiffeisenbank.

Durch das sich anschließende bunte Programm führten die beiden Conferenciers Melissa Egger und Robin Schiele aus der 10. Klasse. Mal humorvoll, mal informativ, mal geheimnisvoll oder Neugierde weckend leiteten sie jeweils zu einem Programmblock hin.

Gleich zu Beginn stimmten die Flötengruppe der zweiten Klassen und die Bläser-klasse 5, die tatsächlich erst seit gut zwei Monaten dafür geübt hat,  mit bekannten Kinderliedern auf das zaghafte Nahen des Frühlings ein.

Ein ganzes Stück rockiger ging es zu, als die Bläserklasse 6 etwa mit Power Rock und das Schulensemble, Schüler/innen der Klassen 7 – 9, mit Shut up and dance aufspielten.

Dazwischen wurden zwei kurze Frühlingsgedichte, mal klassisch, mal humorvoll, von der 6. Klasse vorgetragen.

Ein wahrer Sinnesschmaus für Ohren und Augen waren zwei Tänze der Tanz-AG,

die uns ins Indien von Slumdog Millionär entführten.

Die Stimmung hatte mit einem perfekten Zusammenspiel der Bläserklasse 6 und dem Schulensemble einen ersten Höhepunkt erreicht. Nach Sun Calypso und Smoke on the water endete der erste Teil des Konzerts.

Nach einer kleinen Pause konnten die Zuhörer über die kindlichen, aber nichtsdesto-trotz kräftigen Singstimmen der beiden dritten und der beiden vierten Klassen staunen. Mit Ich schenk dir einen Regenbogen, Ich lieb den Frühling und Nessaja

aus dem Musical Tabaluga weckten sie Sehnsüchte und Wünsche und ließen die Hoffnung auf den baldigen Frühling erneut aufflackern.

Auch im zweiten Programmteil wurden von der Klasse 7M humorvolle Gedichte eingeflochten, die die Leichtigkeit des Konzertabends unterstrichen.

Einen heftigen Kontrast dazu, der durchaus gewollt war, boten jeweils die Schüler/innen der 7., 8. und 9. Klassen. Als Bandklassen sorgten sie mit Gesang und Musikinstrumenten für mehrere bühnenreife Auftritte. Diese wurden durch Lichtspiele und eine optimale Beleuchtungsanlage wirkungsvoll hervorgehoben. Es war eine Freude zu erleben, dass ganze Klassen dieses Alters durch fetzige Musik und powervolle Arrangements zum Singen gebracht werden können. ´

Mit ein Höhepunkt des Abends war ein Trio, Schüler aus der 9M an Geige und Saxophon und deren Lehrer an der Gitarre, die mit Dust in the wind nochmals die

emotionale Seite der Zuhörer zum Schwingen brachten.

Dass nicht nur die Schüler/innen sondern auch die Lehrkräfte ihren Spaß an der Veranstaltung hatten, bewies der eigens kreierte Lehrerchor mit zwei Darbietungen.

Sowohl der Bürgermeister als auch der Rektor bedankten sich am Schluss für die wirklich gelungene Veranstaltung. Frau Kerstin Huber, die Bläserklassen und Ensemble leitet, hatte einen ganz erheblichen Anteil an dem breitgefächerten Repertoire der Veranstaltung und wurde mit einem Blumenstrauß bedankt. Besonderer Dank wurde auch Herrn Christian Tutsch gezollt, der am Mischpult für die tollen Effekte gesorgt und die sehr aufwändige Musik- und Lichtanlage organisiert hatte.

Ein wirklich großer Respekt muss allen Akteuren ausgesprochen werden, die  erfolgreich und souverän ihre Beiträge zum Besten gaben.

Wenn auch das Wetter bis zum Schluss der Veranstaltung keine Einsicht zeigte, so konnte man doch für zwei Stunden zustimmen: Frühling, ja du bist`s, dich hab`ich vernommen.                                                                                                                                gzh

 

Unterwegs in Sachen „Erneuerbare Energieträger“

Bei frostigen Temperaturen machten sich am Montag, 19. März 2018, die beiden zehnten Klassen der Leonhart-Fuchs Mittelschule Wemding auf den Weg, um die Windkraftanlage in Wittesheim und die Biogasanlage in Alerheim zu erkunden. Schnell wurde klar, dass es weniger um die Technik als vielmehr um die Bedeutung alternativer Energieversorgung ging.

Das im Jahre 2002 errichtete Windrad erzeugt bei einem Rotordurchmesser von 70 Metern bei einer Windgeschwindigkeit ab 45 km/h 1800 kWh. Somit wird eine durchschnittliche Jahresleistung von 2 Millionen kWh erreicht, wodurch 1000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Von größerer Bedeutung als diese technischen Zahlen ist aber der Effekt: Es werden dadurch nämlich 2600 Tonnen Kohlendioxid, 7 Tonnen Stickoxide und 2 Tonnen Kohlenmonoxid oder eben 7,5 Kilogramm radioaktiver Müll eingespart.

Die Biogasanlage in Alerheim erzeugt in vier Gasmotoren jährlich 9 Millionen kWh bei einer maximalen Leistung von 4000 kWh. Für den Betrieb sind Mais und Getreide von 200 Hektar Ackerfläche sowie Mist und Gülle notwendig. Die ebenfalls gewonnene Wärmeenergie wird in einer Klärschlamm-Trocknungsanlage genutzt, so dass dieser einer energetischen Verwertung zugeführt werden kann.

Beide Energiebetriebe müssen im Einklang mit der Bevölkerung funktionieren. Damit ist im Falle des Windrads eine Lärmbelästigung, bei der Biogasanlage eine mögliche Geruchsbelästigung gemeint. Sorge bereitet beiden Betreibern die Zukunft. In wenigen Jahren wird die laut EEG vereinbarte Stromvergütung auslaufen und eine kostendeckende Fortführung der Betriebe ist dann fraglich.

Als Fazit lässt sich festhalten: Sicher ist, dass die Stromgewinnung langfristig nicht auf der Kohleverbrennung (Erhöhung des Treibhauseffekts) und schon gar nicht bei der Kernspaltung (atomarer Müll) liegen kann. Möglicherweise liegt die Lösung in einer intelligenten Stromeinspeisung und –speicherung, wozu sowohl gewerbliche Stromerzeuger als auch Privatpersonen mit z. B. einer PV-Anlage beteiligt sein müssen. Dazu bedarf es politischer Maßnahmen ebenso wie einer größeren Akzeptanz der alternativen Energieerzeugung in der Bevölkerung.

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